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Geschichte Israels I

Text und Bild © Christoph Seiser 2019 gemäß Richtlinie ((EU) 2019/790)

Vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten unter Moses zur Begründung des Judentums und der Entstehung des Landes

Auszug aus Ägypten
Auszug aus Ägypten
Wanderung durch die Wüste Sinai
Wanderung durch die Wüste Sinai

Die Geschichte Jerusalems beginnt etwa 1000 v. Chr und ist eng mit jener der ganzen Region sowie ihrer Legenden verknüpft. So dürfte der im Alten Testament als Bestandteil der jüdischen Tora beschriebene Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Gefangenschaft unter Moses nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen wohl das beschreiben, was die Geschichtswissenschaft mit der aus der arabisch-syrischen Wüste ausgehenden Ansiedelung der kanaanitischen und hebräischen Kultur (“Israeliten”) im Lande Kanaan, dessen Eroberung durch die Ägypter (ca. 1500 v. Chr.), der Verschleppung der Bevölkerung nach Ägypten und der darauf folgenden Rückkehr der Hebräer aus Ägypten und der Herausbildung der jüdischen Religion (Geschichte um die 10 Gebote) in Verbindung bringt. Viele Jahre soll das Volk durch die Wüste Sinai gewandert sein, ehe es sein ursprüngliches Land Kanaan wiederfand.

Man geht heute davon aus, dass der im Alten Testament beschriebenen Geschichte der (Rück-)Eroberung des Landes unter dem Nachfolger von Moses, König Saul sowie dessen Nachfolger David und später Salomo historisch gesehen eine Vereinigung mehrere hebräischer Stämme zu einem Königreich, welches sich das Land nun stückchenweise zu Eigen machte, im 1. Jahrtausend v. Chr. vorausgegangen sein dürfte. Mit der Vertreibung des Volkes der Philister (Geschichte von Josua und den Trompeten von Jericho), welche sich nach Verschleppung der Israeliten nach Ägypten wahrscheinlich vom heutigen Griechenland/Kreta aus im Lande niederließen und das Land “Palästina” begründeten, durch den Nachfolger König Saul’s, König David (Geschichte von David und Goliath), soll nun auch die Geschichte von Yerushaláyim/Jerusalem ihren Anfang genommen haben. So sei die Stadt, als einstiger Ort des Opfers Ismael durch Abraham, durch König David wahrscheinlich ca. 900 v. Chr. begründet/erobert worden sein. Sein Nachfolger König Salomon hätte den ersten Tempel am Fuße eines natürlichen Felsplateaus erbauen lassen (Der Tempelberg), welcher auch die 10 Gebote Moses in Form der so genannten Bundeslade in sich beherbergt haben soll.

Der Tempel Salomos mit der Bundeslade
Der Tempel Salomos mit der Bundeslade
Die Bundeslade
Die Bundeslade

Der Tempel wurde jedoch ca. 500 v. Chr. durch die ins Land einfallenden Assyrer und kurz darauf Babylonier zerstört und die Bevölkerung neuerdings verschleppt, dieses mal nach Babylon (Die Geschichte um den Turmbau zu Babel). Die Bundeslade soll -sofern sie je tatsächlich existierte- hierbei auch verloren gegangen sein.

Nach ihrer Entlassung aus babylonischer Gefangenschaft durch Niederlage Babylons gegen die Perser, kehrten die Israeliten erneut in ihr Land zurück und bauten ihren zweiten Tempel (6. Jh. v. Chr.), welcher bis zu seiner Zerstörung durch die Römer 71 n. Chr. bestand. Zuvor jedoch folgten den Babyloniern und Persern die Griechen unter Alexander dem Großen (ca. 250 v.Chr). Nach dessen Tod fiel das Gebiet und die Stadt an einen der Nachfolger Alexanders, Seleukos (Reich der Seleukiden) welcher plante den heiligen Tempel in ein Heiligtum zur Ehren des griechischen Gottes Zeus zu verwandeln. Den Israeliten gelang es jedoch dies zu verhindern und die Griechen/Seleukiden zu vertreiben. Für kurze Zeit herrschten man nun wieder selbstständig im Land, unter der religiösen jüdischen Kaste der Pharisäer.

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