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Text und Bild © Christoph Seiser 2019 gemäß Richtlinie ((EU) 2019/790)

ישראל – إسرائيل – Israel

Das Heilige Land – Zentrum, Ursprung und Zusammentreffen der drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam.

Mit seiner über 3000 jährigen Geschichte zählt jenes Gebiet an der Westküste des Nahen Ostens, welches etwa so groß wie die Bundesländer Niederösterreich und Steiermark zusammen ist, zu den weltweit am ältesten und auch heute noch heiß umstrittensten Gebieten. Für alle historisch interessierten oder auch gläubigen Menschen stellt sich eine Reise ins Heilige Land daher spätestens dann als eine Art Pflichtprogramm heraus, wenn man etwa nach Antworten auf den einst wie auch noch jetzt allgegenwärtigen Israel-Palästina-Konflikt sucht oder auch dem Anschein nach fortschrittliche Antworten unserer Zeit auf essenzielle menschliche Fragen am Ende nicht das zu halten scheinen was sie einem versprechen.

Die Reiseroute: Jerusalem (Tag 1+2)- Bethlehem (Tag 2)- Jericho (Tag 3) - Totes Meer (Tag 3) - Nazareth (Tag 4)- Safed (Tag 4)- See Genezareth/Tiberias (Tag 5)- Golanhöhen (Tag 5) - Akkon (Tag 6)- Tel Aviv (Tag 7). 
Die Reiseroute: Jerusalem (Tag 1+2)- Bethlehem (Tag 2)- Jericho (Tag 3) – Totes Meer (Tag 3) – Nazareth (Tag 4)- Safed (Tag 4)- See Genezareth/Tiberias (Tag 5)- Golanhöhen (Tag 5) – Akkon (Tag 6)- Tel Aviv (Tag 7). 

Jerusalem/Yerushaláyim Beginn und eigentliches Hauptziel der Reise in das wohl umstrittenste Land der Welt. Mit seiner über 3000 jährigen Geschichte eines der Reiseziele weltweit in Sachen Geschichte und Religion sowie immanenter Bestandteil kulturell oder religiös begründeter Identitäten vieler Menschen weltweit.

Im Hintergrund: Der Tempelberg mit dem Felsendom darauf. In Jerusalem herrscht ein weltweit einzigartiges Zusammentreffen der drei Weltreligionen im Rahmen einer historischen, kulturellen und architektonischen Symbiose. 
Im Hintergrund: Der Tempelberg mit dem Felsendom darauf. In Jerusalem herrscht ein weltweit einzigartiges Zusammentreffen der drei Weltreligionen im Rahmen einer historischen, kulturellen und architektonischen Symbiose. 

Die Golanhöhen als Grenze zu Syrien – zumindest das topographische Endziel der Reise. Besuch der Befestigungsanlagen der Golanbesetzung 1981 an der syrischen Grenze. Seit der im Grunde völkerrechtlich nicht ganz legitimen Besetzung durch Israel ist das Gebiet nicht mehr Teil Syriens, dafür ein Dauerkrisengebiet, das aber dennoch mit Erlaubnis besucht werden darf.

Im Hintergrund Blick nach Syrien, mit einer unerwartet grünen Landschaft wie man sie nicht von einem Land wie Syrien annehmen würde. Hinter der Bergkette am Horizont liegt die syrische Hauptstadt Damaskus. Der IS kam 2013-2016 etwa bis an die israelische Grenze heran, wich jedoch zurück als Israel eine militärische Intervention androhte. Dies war u.a. jener Moment, an dem Österreich seine UNO-Blauhelme (die im Zuge einer UNO-Mission die Aufgabe hatten die Einhaltung des Friedens zwischen Syrien und Israel zu wahren) wegen Gefahr im Verzug aus der Region abzog.
Im Hintergrund Blick nach Syrien, mit einer unerwartet grünen Landschaft wie man sie nicht von einem Land wie Syrien annehmen würde. Hinter der Bergkette am Horizont liegt die syrische Hauptstadt Damaskus. Der IS kam 2013-2016 etwa bis an die israelische Grenze heran, wich jedoch zurück als Israel eine militärische Intervention androhte. Dies war u.a. jener Moment, an dem Österreich seine UNO-Blauhelme (die im Zuge einer UNO-Mission die Aufgabe hatten die Einhaltung des Friedens zwischen Syrien und Israel zu wahren) wegen Gefahr im Verzug aus der Region abzog.

Anmerkung: Der Großteil der Hintergrundinformationen entstammt dem Reiseführer von Dorling-Kindersley (DK), aus meiner Sicht jene Marke mit dem besten Aufbau, dem anschaulichsten Bildmaterial und den am qualitativsten recherchierten Inhalten.

Kapitel I:Von gewissen Unterschieden zu Europa…

Sinnbild für das Heilige Land - Moderne trifft Tradition. Und tatsächlich leben, abseits des Touristenklischees, viele v.a. Araber (ob als israelische Bürger oder mit palästinensischem Autonomiestatuts) auch heute gemäß ihrer Traditionen. Entsprechende Unterschiede finden sich zwischen dem Gebiet des offiziellen Israels und in den Gebieten der Palästinenser. 
Sinnbild für das Heilige Land – Moderne trifft Tradition. Und tatsächlich leben, abseits des Touristenklischees, viele v.a. Araber (ob als israelische Bürger oder mit palästinensischem Autonomiestatuts) auch heute gemäß ihrer Traditionen. Entsprechende Unterschiede finden sich zwischen dem Gebiet des offiziellen Israels und in den Gebieten der Palästinenser. 

Kulturell aber auch politisch, zeigte sich die Trennung zwischen den mehrheitlich jüdischen Israelis und den mehrheitlich muslimischen Arabern/Palästinensern am deutlichsten bereits am 2. Tag, an der Mauer, die sich durch die ganze Stadt zieht und die Menschen leider auch noch im 21. Jh. voneinander separiert. So ist es keinem Palästinenser so einfach ohne Grund erlaubt einfach nach Israel zu fahren oder umgekehrt.

Ein Hauch von Kalter Krieg oder auch Apartheid schwebt durch die Luft. Aber auch Touristen ist es ohne lizenzierten Fremdenführer nicht so einfach möglich zwischen den Gebieten zu wechseln. Um sicherzugehen, dass auch kein blinder Passagier im Bus mitfuhr, wurde der ganze Bus jeweils beim Hinein- und Hinausfahren von schwer bewaffneten Soldaten untersucht – ein dann doch eher unbehagliches Erlebnis.Spätestens jetzt war einem klar: das ist nicht Europa, das ist eine Welt die es bei uns zum Glück schon länger nicht mehr gibt und hoffentlich auch nicht wieder mal geben wird.

Das israelische Militär ist beinahe an jeder wichtigen Besichtigungsstätte (wie hier am Jordan an der Grenze zu Jordanien in der Wüste Negev (siehe weiter unten) allgegenwärtig. In Israel müssen alle jungen Männer und auch Frauen 3 Jahre ihren Militärdienst “im Einsatz” ableisten. Anders als etwa in Europa, definiert sich die Vollwertigkeit eines Staatsbürgers u.a. auch an dieser militärischen Bewährungsprobe.
Das israelische Militär ist beinahe an jeder wichtigen Besichtigungsstätte (wie hier am Jordan an der Grenze zu Jordanien in der Wüste Negev (siehe weiter unten) allgegenwärtig. In Israel müssen alle jungen Männer und auch Frauen 3 Jahre ihren Militärdienst “im Einsatz” ableisten. Anders als etwa in Europa, definiert sich die Vollwertigkeit eines Staatsbürgers u.a. auch an dieser militärischen Bewährungsprobe.

Kapitel II:Israel – Zentrum für Kultur- und Religionsgeschichte

Tag 1-2: Jerusalem-Umgebung (inkl. Bethlehem) und Altstadt Jerusalem

Blick vom Berg Zion auf die Altstadt von Jerusalem, mit ihren zahlreichen Sakralbauten der drei Weltreligionen, und den (ursprünglich jüdischen) Tempelberg mit dem (islamischen) Felsendom und der al-Aqsa-Moschee darauf. Ein Spannungsfeld zeichnet sich bereits bei diesem ersten Anblick ab. Es wird jedoch auch die tiefgreifende inter-religiöse Symbiose in der Stadt(bau-)geschichte, auch innerhalb der jeweiligen Viertel (jüdisch, arabisch, christlich, armenisch), rasch erkennbar. Erstaunlich mild-kühl zeigte sich das Wetter im April (ca. 15-20Grad), was auch daran liegt, dass Jerusalem hoch in den judäischen Bergen auf ca. 700m Seehöhe liegt.
Blick vom Berg Zion auf die Altstadt von Jerusalem, mit ihren zahlreichen Sakralbauten der drei Weltreligionen, und den (ursprünglich jüdischen) Tempelberg mit dem (islamischen) Felsendom und der al-Aqsa-Moschee darauf. Ein Spannungsfeld zeichnet sich bereits bei diesem ersten Anblick ab. Es wird jedoch auch die tiefgreifende inter-religiöse Symbiose in der Stadt(bau-)geschichte, auch innerhalb der jeweiligen Viertel (jüdisch, arabisch, christlich, armenisch), rasch erkennbar. Erstaunlich mild-kühl zeigte sich das Wetter im April (ca. 15-20Grad), was auch daran liegt, dass Jerusalem hoch in den judäischen Bergen auf ca. 700m Seehöhe liegt.
Der Garten Getsemani/Gethsemane am Ölberg außerhalb der Altstadt - ein für das Christentum relevanter Ort an dem Jesus Christus seinen letzten Abend in Freiheit verbracht haben soll, bevor er in Gefangenschaft und zuletzt am Kreuz endete. Der (gewollte) Verrat des Judas soll ebenso hier stattgefunden haben, wie auch die Verhaftung Jesu nach einem Gebet mit seinen Jüngern. Entgegen weitläufiger durch den atheistischen Zeitgeist geprägter Meinungen ist sowohl die Existenz als auch das Wirken Jesu historisch durch mehrfache Quellen belegtes Faktum. Die Frage seiner göttlichen Botschaft bzw. des Bundes zwischen Gott und Mensch (Jesus) ist hingegen natürliche eine Glaubensfrage. 
Der Garten Getsemani/Gethsemane am Ölberg außerhalb der Altstadt – ein für das Christentum relevanter Ort an dem Jesus Christus seinen letzten Abend in Freiheit verbracht haben soll, bevor er in Gefangenschaft und zuletzt am Kreuz endete. Der (gewollte) Verrat des Judas soll ebenso hier stattgefunden haben, wie auch die Verhaftung Jesu nach einem Gebet mit seinen Jüngern. Entgegen weitläufiger durch den atheistischen Zeitgeist geprägter Meinungen ist sowohl die Existenz als auch das Wirken Jesu historisch durch mehrfache Quellen belegtes Faktum. Die Frage seiner göttlichen Botschaft bzw. des Bundes zwischen Gott und Mensch (Jesus) ist hingegen natürliche eine Glaubensfrage. 
Olivenbäume zählen zu jenen Baumarten mit der längsten Lebenszeit weltweit. Manche der Bäume im Garten Getsemani weisen ein geschätztes Alter von über 2000 Jahren auf und sind damit stille Zeitzeugen auch jener Ereignisse, die sich einst um Jesus von Nazareth abgespielt haben. Die Frage danach, wie der Platz um diese Bäume wohl damals ausgesehen haben mag und wer diese gepflanzt und berührt haben mag, ist für mich ein beeindruckender Gedanke. 
Olivenbäume zählen zu jenen Baumarten mit der längsten Lebenszeit weltweit. Manche der Bäume im Garten Getsemani weisen ein geschätztes Alter von über 2000 Jahren auf und sind damit stille Zeitzeugen auch jener Ereignisse, die sich einst um Jesus von Nazareth abgespielt haben. Die Frage danach, wie der Platz um diese Bäume wohl damals ausgesehen haben mag und wer diese gepflanzt und berührt haben mag, ist für mich ein beeindruckender Gedanke. 
So wie auch die oben erwähnten Olivenbäume, gibt es weitere stille Zeitzeugen der Zeit vor 2000 Jahren: Der Felsen an dem Jesus am Abend vor seiner Verhaftung zu Gott gebetet haben soll (hier auf einem Fresko in der Kirche der Nationen im Garten Getsemani). Matthäus 26, 36: “Dann ging Jesus mit seinen Jüngern in einen Garten der Gethsemane heißt, außerhalb der Stadtmauern am Ölberg. Dort bat er sie: »Setzt euch hier hin und wartet auf mich! Ich will ein Stück weiter gehen und beten. Jesus ging ein paar Schritte weiter, warf sich nieder und betete.”
So wie auch die oben erwähnten Olivenbäume, gibt es weitere stille Zeitzeugen der Zeit vor 2000 Jahren: Der Felsen an dem Jesus am Abend vor seiner Verhaftung zu Gott gebetet haben soll (hier auf einem Fresko in der Kirche der Nationen im Garten Getsemani). Matthäus 26, 36“Dann ging Jesus mit seinen Jüngern in einen Garten der Gethsemane heißt, außerhalb der Stadtmauern am Ölberg. Dort bat er sie: »Setzt euch hier hin und wartet auf mich! Ich will ein Stück weiter gehen und beten. Jesus ging ein paar Schritte weiter, warf sich nieder und betete.”
Besagter Felsen (s.o.) in natura, um den die Kirche der Nationen herum gebaut wurde. 
Besagter Felsen (s.o.) in natura, um den die Kirche der Nationen herum gebaut wurde. 
Weiterfahrt nach Bethlehem, einem Vorort Jerusalems der bereits im palästinensischen Autonomiegebiet Westjordanland/
Weiterfahrt nach Bethlehem, einem Vorort Jerusalems der bereits im palästinensischen Autonomiegebiet Westjordanland/“Westbank“ liegt. Für das Christentum hat Bethlehem bekannterweise als die Geburtsstadt Jesu Bedeutung (siehe Evangelium nach Lukas, 2,4). Ein Durchschreiten der israelisch-palästinensischen Grenzmauer (siehe weiter oben) ist für einen Besuch erforderlich. Für einen Ausflug zu bedenken: Bezüglich Infrastruktur (Straßen, Sicherheit, Essensmöglichkeiten, Gesundheitseinrichtungen) kann hier grundsätzlich nicht mit den sonstigen israelischen Standards gerechnet werden. 
Geburtskirche in Bethlehem: Abstieg zur unterirdischen Höhle/Grotte, wo Maria Jesus geboren haben soll (wurde nachher zu einem Stall verklärt. Eine Krippe soll es der Legende nach jedoch wirklich gegeben haben, diese soll aber später von den Kreuzfahrern nach Italien gebracht worden sein). 
Geburtskirche in Bethlehem: Abstieg zur unterirdischen Höhle/Grotte, wo Maria Jesus geboren haben soll (wurde nachher zu einem Stall verklärt. Eine Krippe soll es der Legende nach jedoch wirklich gegeben haben, diese soll aber später von den Kreuzfahrern nach Italien gebracht worden sein). 
Unten angekommen...
Unten angekommen…
An dieser Stelle soll die Geburt Jesu stattgefunden haben - selbstredend bevor sie über die fast zwei Jahrtausende derart ausgebaut und verziert wurde. Eine Krippe soll es der Legende nach jedoch wirklich gegeben haben, diese soll aber nach der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzfahrer von diesen nach Italien gebracht worden sein.   Lukas, 2,4-6: “Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte”
An dieser Stelle soll die Geburt Jesu stattgefunden haben – selbstredend bevor sie über die fast zwei Jahrtausende derart ausgebaut und verziert wurde. Eine Krippe soll es der Legende nach jedoch wirklich gegeben haben, diese soll aber nach der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzfahrer von diesen nach Italien gebracht worden sein.  Lukas, 2,4-6: “Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte”
Am nächsten Tag: Der Tempelberg am Beginn der Altstadt-Tour. Zuvor starke Sicherheitskontrollen. 
Am nächsten Tag: Der Tempelberg am Beginn der Altstadt-Tour. Zuvor starke Sicherheitskontrollen. 
Der Felsendom auf dem Tempelberg, die drittheiligste Stätte im Islam. Von hier aus soll Mohammed dem Koran nach in den Himmel zu Allah aufgefahren sein (“Nachtreise”), um danach jedoch wieder auf Erden zurückzukehren. Obwohl der ganze Tempelberg als Standort des sagenumwobenen Tempels Salomos (Erläuterung weiter unten) ursprünglich ein jüdisches Heiligtum darstellt, wurde er im Zuge der Eroberung Jerusalems durch die Araber im 7. Jh. n. Chr unter dem Namen al-haram asch-scharif (Zentrum der Welt) auch ein islamisches Heiligtum. Der Felsendom wurde direkt nach der Eroberung Jerusalems, angelehnt an die Sakralbauten der zuvor dort herrschenden Byzantiner, darauf erbaut. Doch warum wurde der ursprünglich für das Judentum so zentrale Tempelberg schließlich auch für den Islam so zentral, wo doch die Stadt Jerusalem im Koran keinerlei Erwähnung findet? Der Islam verstand sich in seiner Gründung nicht als neue Religion, sondern genau wie auch das Judentum und das Christentum in der abrahemitischen Überlieferung (“Urvater Abraham”) und daher als legitimer Nachfolger von Judentum und auch Christentum. Die Wahl Jerusalems als weiteres islamisches Zentrum neben dem fernen Mekka und Medina auf der arabischen Halbinsel, war demgemäß eher politisch-territorialer Natur. Die Juden jedoch, sehen es bis heute als Affront, dass der islamische Felsendom auf “ihrem” Tempelberg, an der ehemaligen Stelle des Tempels des Salomo steht - Konflikte vorprogrammiert. 
Der Felsendom auf dem Tempelberg, die drittheiligste Stätte im Islam. Von hier aus soll Mohammed dem Koran nach in den Himmel zu Allah aufgefahren sein (“Nachtreise”), um danach jedoch wieder auf Erden zurückzukehren. Obwohl der ganze Tempelberg als Standort des sagenumwobenen Tempels Salomos (Erläuterung weiter unten) ursprünglich ein jüdisches Heiligtum darstellt, wurde er im Zuge der Eroberung Jerusalems durch die Araber im 7. Jh. n. Chr unter dem Namen al-haram asch-scharif (Zentrum der Welt) auch ein islamisches Heiligtum. Der Felsendom wurde direkt nach der Eroberung Jerusalems, angelehnt an die Sakralbauten der zuvor dort herrschenden Byzantiner, darauf erbaut. Doch warum wurde der ursprünglich für das Judentum so zentrale Tempelberg schließlich auch für den Islam so zentral, wo doch die Stadt Jerusalem im Koran keinerlei Erwähnung findet? Der Islam verstand sich in seiner Gründung nicht als neue Religion, sondern genau wie auch das Judentum und das Christentum in der abrahemitischen Überlieferung (“Urvater Abraham”) und daher als legitimer Nachfolger von Judentum und auch Christentum. Die Wahl Jerusalems als weiteres islamisches Zentrum neben dem fernen Mekka und Medina auf der arabischen Halbinsel, war demgemäß eher politisch-territorialer Natur. Die Juden jedoch, sehen es bis heute als Affront, dass der islamische Felsendom auf “ihrem” Tempelberg, an der ehemaligen Stelle des Tempels des Salomo steht – Konflikte vorprogrammiert. 
Im Inneren des Felsendoms soll sich jener Felsen befinden (mit Erlaubnis zu besichtigen), auf welchem sich der gemeinsamen abrahmitischen Überlieferung von Islam, Judentum und Christentum zufolge das so genannte Opfer Isaaks, dem Sohn Abrahams, durch Abraham zugetragen haben soll: Abraham(arabisch: Ibrahim) sollte seinen Sohn Isaak opfern, was er auch getan hätte ehe er von Gott/Allah wieder zurückgehalten worden sein soll. Von einer historischen Tatsache ist hierbei jedoch weniger auszugehen, als -wie so oft in den drei heiligen Schriften- von einer Metapher. Sein heutiges äußeres Erscheinungsbild erhielt der Felsendom jedoch erst in den letzten 600 Jahren unter der Herrschaft der Osmanen. Die heute zu sehenden blauen Außenkacheln stammen überhaupt erst aus dem letzten Jahrhundert, eine Rekonstruktion der über die Jahrhunderte abgebröckelten osmanischen Originale aus dem 16. Jh., finanziert durch das jordanische Königshaus. Was den Felsendom so besonders macht ist, dass er durch seine wechselreiche 1300-jährige Geschichte (so wie jene der ganzen Stadt Jerusalem!) neben islamischen auch christlich-römische bzw. byzantinische sowie sogar auch europäische (Kreuzzüge) architektonische und kunsthistorische Elemente aufweist. Leider war mir persönlich ein Zutritt zum Felsendom nicht möglich. 
Im Inneren des Felsendoms soll sich jener Felsen befinden (mit Erlaubnis zu besichtigen), auf welchem sich der gemeinsamen abrahmitischen Überlieferung von Islam, Judentum und Christentum zufolge das so genannte Opfer Isaaks, dem Sohn Abrahams, durch Abraham zugetragen haben soll: Abraham(arabisch: Ibrahim) sollte seinen Sohn Isaak opfern, was er auch getan hätte ehe er von Gott/Allah wieder zurückgehalten worden sein soll. Von einer historischen Tatsache ist hierbei jedoch weniger auszugehen, als -wie so oft in den drei heiligen Schriften- von einer Metapher. Sein heutiges äußeres Erscheinungsbild erhielt der Felsendom jedoch erst in den letzten 600 Jahren unter der Herrschaft der Osmanen. Die heute zu sehenden blauen Außenkacheln stammen überhaupt erst aus dem letzten Jahrhundert, eine Rekonstruktion der über die Jahrhunderte abgebröckelten osmanischen Originale aus dem 16. Jh., finanziert durch das jordanische Königshaus. Was den Felsendom so besonders macht ist, dass er durch seine wechselreiche 1300-jährige Geschichte (so wie jene der ganzen Stadt Jerusalem!) neben islamischen auch christlich-römische bzw. byzantinische sowie sogar auch europäische (Kreuzzüge) architektonische und kunsthistorische Elemente aufweist. Leider war mir persönlich ein Zutritt zum Felsendom nicht möglich. 
Die zahlreichen Inschriften auf der Außenfassade (im Laufe der Geschichte oftmals erneuert - siehe weiter oben) sowie auch im Felsendom drinnen zeigen sehr schön auf, welchen Anspruch und welche Zielsetzung der Islam mit der Eroberung Jerusalems im 7. Jh. vom christlichen Byzanz (Ostrom) und dessen Inanspruchnahme als geographischen Mittelpunkt der (islamischen) Welt setzte: Man verstand sich nicht als neue Religion unter anderen, sondern als eine verbesserte, ab nun einzig gültige Version von Christentum und auch Judentum. So heißt es etwa in einer der Inschriften an das Christentum und dessen Glauben an die Dreifaltigkeit gerichtet:
Die zahlreichen Inschriften auf der Außenfassade (im Laufe der Geschichte oftmals erneuert – siehe weiter oben) sowie auch im Felsendom drinnen zeigen sehr schön auf, welchen Anspruch und welche Zielsetzung der Islam mit der Eroberung Jerusalems im 7. Jh. vom christlichen Byzanz (Ostrom) und dessen Inanspruchnahme als geographischen Mittelpunkt der (islamischen) Welt setzte: Man verstand sich nicht als neue Religion unter anderen, sondern als eine verbesserte, ab nun einzig gültige Version von Christentum und auch Judentum. So heißt es etwa in einer der Inschriften an das Christentum und dessen Glauben an die Dreifaltigkeit gerichtet: “ Ihr Leute der Schrift! Treibt es in eurer Religion nicht zu weit und sagt gegen Gott nichts aus, als die Wahrheit! Der Messias Jesus, der Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das er der Maria entboten hat, und Geist von ihm. Darum glaubt an Gott und seine Gesandten und sagt nicht (von Gott, dass er in einem) drei (sei)! Hört auf (so etwas zu sagen)! Das ist besser für euch. Gott ist nur ein einziger Gott.“ Somit Aus Damit stellt der Felsendom, so wie auch zahlreiche andere Gebäude der Stadt, letztendlich eine hervorragende Quelle zum Verständnis früherer gesellschaftlicher Zustände und historischer Ereignisse dar. 
Nächste Station: Die Klagemauer am Fuße des Tempelbergs, das wichtigste Heiligtum des Judentums. Die Klagemauer ist das unterste Überbleibsel der West-Mauer des legendären Tempels von Salomo (erbaut ca. 991 v. Chr., zerstört durch die Babylonier, wieder aufgebaut nach der Rückkehr der Juden aus babylonischer Gefangenschaft ca. 500 v. Chr. und endgültig zerstört durch die Römer 71 n. Chr - siehe auch nächstes Bild) am Fuße des Tempelbergs. Die Juden beklagen hier die Zerstörung des Tempels. Es gilt: Frauen und Männer beten getrennt (links/rechts).
Nächste Station: Die Klagemauer am Fuße des Tempelbergs, das wichtigste Heiligtum des Judentums. Die Klagemauer ist das unterste Überbleibsel der West-Mauer des legendären Tempels von Salomo (erbaut ca. 991 v. Chr., zerstört durch die Babylonier, wieder aufgebaut nach der Rückkehr der Juden aus babylonischer Gefangenschaft ca. 500 v. Chr. und endgültig zerstört durch die Römer 71 n. Chr – siehe auch nächstes Bild) am Fuße des Tempelbergs. Die Juden beklagen hier die Zerstörung des Tempels. Es gilt: Frauen und Männer beten getrennt (links/rechts).
Rekonstruktion des ursprünglichen Tempelbergs mit dem Tempel des Salomo in einem Stadt-Modell im Israel-Museum. Der Tempel des Salomo beherbergte der Legende nach die heilige Bundeslade mit den 10 Geboten (Auszug der Israeliten aus Ägypten unter Moses) als wichtigste Grundlage des Judentums. Der 1. Tempel wurde durch die Babylonier im 5. J.h. v. Chr. zerstört und der zweite Tempel 71 n. Chr. durch die Römer (siehe auch hier). Die Klagemauer befindet sich heute da wo der rote Pfeil ist. Wo die sagenumwobene Bundeslade hingegen geblieben ist, weiß bis heute keiner so recht, wobei es hierzu jedoch einige Theorien gibt. Als die muslimischen Araber im 7. Jh. Jerusalem eroberten, bauten sie an der Stelle des ehemaligen Tempels wie bereits erwähnt den Felsendom bzw. den al-haram asch-scharif (Erklärung siehe weiter oben). 
Rekonstruktion des ursprünglichen Tempelbergs mit dem Tempel des Salomo in einem Stadt-Modell im Israel-Museum. Der Tempel des Salomo beherbergte der Legende nach die heilige Bundeslade mit den 10 Geboten (Auszug der Israeliten aus Ägypten unter Moses) als wichtigste Grundlage des Judentums. Der 1. Tempel wurde durch die Babylonier im 5. J.h. v. Chr. zerstört und der zweite Tempel 71 n. Chr. durch die Römer (siehe auch hier). Die Klagemauer befindet sich heute da wo der rote Pfeil ist. Wo die sagenumwobene Bundeslade hingegen geblieben ist, weiß bis heute keiner so recht, wobei es hierzu jedoch einige Theorien gibt. Als die muslimischen Araber im 7. Jh. Jerusalem eroberten, bauten sie an der Stelle des ehemaligen Tempels wie bereits erwähnt den Felsendom bzw. den al-haram asch-scharif (Erklärung siehe weiter oben). 
An der Klagemauer. Die Juden beten dort für die Ankunft des Messias und den Wiederaufbau des Tempels. Tatsächlich gab es sogar israelische Pläne hierfür, wobei man sich aber mit den Muslime, die den Tempelberg ja ebenso als ein Heiligtum ansehen (Erklärung weiter oben), wohl nicht einigen könnte. Nicht-Juden und Touristen ist der Gang zur Mauer prinzipiell erlaubt, es gilt jedoch einige Dinge zu beachten, wozu etwa das Tragen einer Kippa ebenso gehört wie auch entsprechend respektvolles Benehmen.
An der Klagemauer. Die Juden beten dort für die Ankunft des Messias und den Wiederaufbau des Tempels. Tatsächlich gab es sogar israelische Pläne hierfür, wobei man sich aber mit den Muslime, die den Tempelberg ja ebenso als ein Heiligtum ansehen (Erklärung weiter oben), wohl nicht einigen könnte. Nicht-Juden und Touristen ist der Gang zur Mauer prinzipiell erlaubt, es gilt jedoch einige Dinge zu beachten, wozu etwa das Tragen einer Kippa ebenso gehört wie auch entsprechend respektvolles Benehmen.
Weiter durch die Altstadt zu einem weiteren zentralen Ort des Christentums, dem Kreuzweg Jesu, der Via Dolorosa... Die Altstadt selbst unterlag in den letzten zwei Jahrtausenden ständigen Veränderungen sodass ganze Viertel oftmals abgerissen und wieder neu aufgebaut wurden. Letzteres erklärt auch den großen architektonisch-epochalen Facettenreichtum der Altstadt (je nach kultureller Dominanz unterschiedliche Architektur) sowie die oftmals auch gänzlich modernen Straßenzüge (z.B. das ganze jüdische Viertel, welches in den 1970er Jahren im historischen Stil gänzlich neu erbaut wurde) dazwischen. 
Weiter durch die Altstadt zu einem weiteren zentralen Ort des Christentums, dem Kreuzweg Jesu, der Via Dolorosa… Die Altstadt selbst unterlag in den letzten zwei Jahrtausenden ständigen Veränderungen sodass ganze Viertel oftmals abgerissen und wieder neu aufgebaut wurden. Letzteres erklärt auch den großen architektonisch-epochalen Facettenreichtum der Altstadt (je nach kultureller Dominanz unterschiedliche Architektur) sowie die oftmals auch gänzlich modernen Straßenzüge (z.B. das ganze jüdische Viertel, welches in den 1970er Jahren im historischen Stil gänzlich neu erbaut wurde) dazwischen. 
Vorbei an Stadttoren aus früherer Zeit...
Vorbei an Stadttoren aus früherer Zeit…
Durch die schier endlosen Gänge des arabischen Basars (arabisches Viertel)....
Durch die schier endlosen Gänge des arabischen Basars (arabisches Viertel)….
Vorbei an duftenden Ständen wie aus Tausendundeiner Nacht....
Vorbei an duftenden Ständen wie aus Tausendundeiner Nacht….
Angekommen an der Via-Dolorosa (“Straße/Weg des Schmerzes/Leidens”), dem angeblichen Weg den Jesus das Kreuz bis zum Ort seiner Kreuzigung schultern musste. Der Weg verläuft im Rahmen von 14 Kreuzwegstationen, von der Stelle an der Jesus verurteilt und gepeinigt worden sein soll (u.a. vorbei am berühmten römischen “Ecce-Homo-Bogen”) bis hin zum Hügel an welchem er gekreuzigt und begraben wurde. 
Angekommen an der Via-Dolorosa (“Straße/Weg des Schmerzes/Leidens”), dem angeblichen Weg den Jesus das Kreuz bis zum Ort seiner Kreuzigung schultern musste. Der Weg verläuft im Rahmen von 14 Kreuzwegstationen, von der Stelle an der Jesus verurteilt und gepeinigt worden sein soll (u.a. vorbei am berühmten römischen “Ecce-Homo-Bogen”) bis hin zum Hügel an welchem er gekreuzigt und begraben wurde. 
Aufstieg entlang der Via Dolorosa auf den Hügel mit der Kreuzigungsstelle (“Felsen von Golgatha”) und dem sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Felsengrab. Zur Zeit Jesu gab es all die Häuser und Gassen natürlich noch nicht. Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge, dürfte die wahre Route die der Verurteilte nehmen musste mitunter sogar woanders verlaufen sein. Der Hügel mit dem Felsen von Golgatha, dürfte hingegen tatsächlich der Ort seiner Kreuzigung und Bestattung gewesen sein. 
Aufstieg entlang der Via Dolorosa auf den Hügel mit der Kreuzigungsstelle (“Felsen von Golgatha”) und dem sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Felsengrab. Zur Zeit Jesu gab es all die Häuser und Gassen natürlich noch nicht. Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge, dürfte die wahre Route die der Verurteilte nehmen musste mitunter sogar woanders verlaufen sein. Der Hügel mit dem Felsen von Golgatha, dürfte hingegen tatsächlich der Ort seiner Kreuzigung und Bestattung gewesen sein. 
Angekommen am Ende des Kreuzwegs, an jenem Hügel, an dem Jesus höchstwahrscheinlich gekreuzigt und unweit davon begraben wurde (heute alles unter dem Dach der dort befindlichen Grabeskirche enthalten). Was spricht für diese Stelle als tatsächliche Stelle der Kreuzigung und Grablegung Jesu? Neben mehreren Altersdatierungen von Bestandteilen im Kircheninneren mittels C14-Methode (siehe auch 4. Bild weiter unten), wurden unweit dieser Stelle auch ebenso altersgeprüfte Fundamente der alten Stadtmauern von Herodes (also zu Jesu Zeit) gefunden, was sich mit den Erzählungen der Bibel deckt (“vor den Stadtmauern”). Eine Summe aus Indizien führt dabei zu einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit der topographischen Korrektheit der Stelle. 
Angekommen am Ende des Kreuzwegs, an jenem Hügel, an dem Jesus höchstwahrscheinlich gekreuzigt und unweit davon begraben wurde (heute alles unter dem Dach der dort befindlichen Grabeskirche enthalten). Was spricht für diese Stelle als tatsächliche Stelle der Kreuzigung und Grablegung Jesu? Neben mehreren Altersdatierungen von Bestandteilen im Kircheninneren mittels C14-Methode (siehe auch 4. Bild weiter unten), wurden unweit dieser Stelle auch ebenso altersgeprüfte Fundamente der alten Stadtmauern von Herodes (also zu Jesu Zeit) gefunden, was sich mit den Erzählungen der Bibel deckt (“vor den Stadtmauern”). Eine Summe aus Indizien führt dabei zu einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit der topographischen Korrektheit der Stelle. 
Am Stadt-Modell des Israel-Museums wieder rekonstruiert: Der quadratische Palast des Herodes bzw. Sitz des römischen Stadthalters Pontius Pilatus im Hintergrund, davor das Stadttor vor dem Jesus -wie damals üblich- zur öffentlichen Abschreckung gekreuzigt und ein Stück weit darunter in einem Felsengrab wie damals üblich beigesetzt wurde. Die Bibel berichtet von der Kreuzigung auf einem Berg vor den Stadtmauern, tatsächlich aber handelte es sich bei der Golgatha eher um einen Fels-Hügel (Am Modell erkennbar). An der Stelle der Felsformationen steht heute die Grabeskirche. 
Am Stadt-Modell des Israel-Museums wieder rekonstruiert: Der quadratische Palast des Herodes bzw. Sitz des römischen Stadthalters Pontius Pilatus im Hintergrund, davor das Stadttor vor dem Jesus -wie damals üblich- zur öffentlichen Abschreckung gekreuzigt und ein Stück weit darunter in einem Felsengrab wie damals üblich beigesetzt wurde. Die Bibel berichtet von der Kreuzigung auf einem Berg vor den Stadtmauern, tatsächlich aber handelte es sich bei der Golgatha eher um einen Fels-Hügel (Am Modell erkennbar). An der Stelle der Felsformationen steht heute die Grabeskirche. 
Im Inneren der Grabeskirche, welche die vermutliche Grab- sowie Kreuzigungsstelle Jesu beherbergt: Bereits im 4. Jh. n. Chr. entstand an jenem Hügel die erste Grabeskirche, erbaut durch den ersten christlich-römischen Kaiser Konstantin, welcher das Christentum zur Staatsreligion des Römischen Reiches machte und das Reich bekanntlich in ein östliches, griechischsprachiges Reich (Ostrom/Byzanz) und ein westliches, lateinisch geprägtes Reich (Westrom) teilte. Für die Errichtung dieser Kirche, welche die Kreuzigungs- sowie die Grabstelle unter einem Dach beherbergen sollte, wurde die Grabkammer Jesu durch die Abtragung großer Felsformationen freigelegt (siehe nächstes Bild). Im Einflussgebiet Ostroms bestand die erste Grabeskirche danach bis zur islamischen Eroberung Jerusalems im 7. Jh. n. Chr., wurde dann jedoch abgerissen. Erst im Zuge der Kreuzzüge und der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter 1099 wurde die Kirche wieder aufgebaut, welche jedoch nach dem Verlust Jerusalems an die Muslime neuerlich abgerissen wurde. Erst im Zuge der nächsten Jahrhunderte entstand auch die auf dem Bild sichtbare kleinere/innere Kirche/Schrein, in welchem sich die Grabkammer Jesu befindet. Im 19. Jh. wurde nach einem Großbrand dann auf den Fundamenten der ursprünglichen Kirche die nunmehr heutige Kirche bzw. der heutige innerer Schrein gebaut. 
Im Inneren der Grabeskirche, welche die vermutliche Grab- sowie Kreuzigungsstelle Jesu beherbergt: Bereits im 4. Jh. n. Chr. entstand an jenem Hügel die erste Grabeskirche, erbaut durch den ersten christlich-römischen Kaiser Konstantin, welcher das Christentum zur Staatsreligion des Römischen Reiches machte und das Reich bekanntlich in ein östliches, griechischsprachiges Reich (Ostrom/Byzanz) und ein westliches, lateinisch geprägtes Reich (Westrom) teilte. Für die Errichtung dieser Kirche, welche die Kreuzigungs- sowie die Grabstelle unter einem Dach beherbergen sollte, wurde die Grabkammer Jesu durch die Abtragung großer Felsformationen freigelegt (siehe nächstes Bild). Im Einflussgebiet Ostroms bestand die erste Grabeskirche danach bis zur islamischen Eroberung Jerusalems im 7. Jh. n. Chr., wurde dann jedoch abgerissen. Erst im Zuge der Kreuzzüge und der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter 1099 wurde die Kirche wieder aufgebaut, welche jedoch nach dem Verlust Jerusalems an die Muslime neuerlich abgerissen wurde. Erst im Zuge der nächsten Jahrhunderte entstand auch die auf dem Bild sichtbare kleinere/innere Kirche/Schrein, in welchem sich die Grabkammer Jesu befindet. Im 19. Jh. wurde nach einem Großbrand dann auf den Fundamenten der ursprünglichen Kirche die nunmehr heutige Kirche bzw. der heutige innerer Schrein gebaut. 
Darstellung des Gebäudekomplexes und seiner Entstehung (Dorling-Kindersley-Reiseführer Jerusalem & Heiliges Land, S. 94). 
Darstellung des Gebäudekomplexes und seiner Entstehung (Dorling-Kindersley-Reiseführer Jerusalem & Heiliges Land, S. 94). 
Die Grabkammer Jesu im inneren der innere Kirche/innerer Schrein, über die Jahrhunderte entsprechend ausgeschmückt. Nach der christlichen Überlieferung auch der Ort der Auferstehung und damit die heiligste Städte der Christenheit. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen des Mörtels unterhalb der Marmor-Grabplatte, welche jenen Felsen bedeckt auf den Jesu Leichnam gelegt worden sein soll, mittels der C14-Methode bestätigten das Alter: 1700 Jahre. Damit handelt es sich nachweislich um jene Stelle die Kaiser Konstantin als Grabstelle Jesu identifiziert hatte - und das nur ca. 200 Jahre nach Jesu Tod. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich hier um die tatsächliche Grabkammer Jesu handelt und diese Stelle somit der Ausgangspunkt von 2000 Jahren Christentum darstellt. 
Die Grabkammer Jesu im inneren der innere Kirche/innerer Schrein, über die Jahrhunderte entsprechend ausgeschmückt. Nach der christlichen Überlieferung auch der Ort der Auferstehung und damit die heiligste Städte der Christenheit. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen des Mörtels unterhalb der Marmor-Grabplatte, welche jenen Felsen bedeckt auf den Jesu Leichnam gelegt worden sein soll, mittels der C14-Methode bestätigten das Alter: 1700 Jahre. Damit handelt es sich nachweislich um jene Stelle die Kaiser Konstantin als Grabstelle Jesu identifiziert hatte – und das nur ca. 200 Jahre nach Jesu Tod. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich hier um die tatsächliche Grabkammer Jesu handelt und diese Stelle somit der Ausgangspunkt von 2000 Jahren Christentum darstellt. 
Unweit der Grabstelle Jesu fanden Archäologen auch noch (weitere) Felsgräber aus dieser Zeit. So war es damals üblich Tote in derartige Felsnischen zu legen, welche meist in eine Felshöhle (siehe auch Graphik weiter oben) geschlagen wurden. Wahrscheinlich hat auch die Grabkammer Jesu ursprünglich eher so ausgesehen, bevor sie im Zuge des Baus der ersten Grabeskirche unter Konstantin (siehe weiter oben) zuerst vom umgebenden Felsgestein freigelegt und über die Zeit derart verändert wurde. 
Unweit der Grabstelle Jesu fanden Archäologen auch noch (weitere) Felsgräber aus dieser Zeit. So war es damals üblich Tote in derartige Felsnischen zu legen, welche meist in eine Felshöhle (siehe auch Graphik weiter oben) geschlagen wurden. Wahrscheinlich hat auch die Grabkammer Jesu ursprünglich eher so ausgesehen, bevor sie im Zuge des Baus der ersten Grabeskirche unter Konstantin (siehe weiter oben) zuerst vom umgebenden Felsgestein freigelegt und über die Zeit derart verändert wurde. 
Wie weiter oben erwähnt, ist sowohl die Existenz als auch das Wirken und ebenso die Kreuzigung der Person Jesus historisch belegtes Faktum. Viele Forscher heute gehen jedoch davon aus, dass Jesus tatsächlich nicht gekreuzigt sondern an eine Pfahl geschlagen worden sein könnte. Hinweise darauf finden sich in den ersten Präevangelien bzw. den Aprokryphentexten als erste Überlieferung der Geschichte Jesu: Diese waren entsprechend der ersten jüdisch-christlichen Gemeinden im heutigen Griechenland (siehe z.B. Paulus’ Brief an die Korinther) in Griechisch geschrieben, wobei der Begriff “stauros” auftauchte, der eher mit “Pfahl” übersetzt werden kann. Das Symbol des Kreuzes ansich habe sich danach als das Symbol für das Christentum erst in byzantinischer Zeit herausgebildet, die Gründe dafür sind jedoch unbekannt. Für gläubige Christen ist jedoch die Frage nach der genauen Hinrichtungsform genauso wenig das zentrale Momentum ihres Glaubensbekenntnisses, wie auch die historische Exaktheit der im Neuen Testament geschilderten Ereignisse. Vielmehr geht es um die zentrale Botschaft Jesu, der als Abbild Gottes auf die Erde kam, um stellvertretend für alle Menschen als Erlöser für deren Sünden zu fungieren (“Das Lamm Gottes”). Die Bezeichnung “Christus” ist demnach auch nicht Teil des Namens Jesu sondern entstammt ebenfalls dem griechischen Χριστός (Christos), was soviel wie “Gesalbter” heißt. Für uns Christen ist Jesus Christus also der Christos/Messias, der Gesalbte/Auserwählte Gottes. 
Wie weiter oben erwähnt, ist sowohl die Existenz als auch das Wirken und ebenso die Kreuzigung der Person Jesus historisch belegtes Faktum. Viele Forscher heute gehen jedoch davon aus, dass Jesus tatsächlich nicht gekreuzigt sondern an eine Pfahl geschlagen worden sein könnte. Hinweise darauf finden sich in den ersten Präevangelien bzw. den Aprokryphentexten als erste Überlieferung der Geschichte Jesu: Diese waren entsprechend der ersten jüdisch-christlichen Gemeinden im heutigen Griechenland (siehe z.B. Paulus’ Brief an die Korinther) in Griechisch geschrieben, wobei der Begriff “stauros” auftauchte, der eher mit “Pfahl” übersetzt werden kann. Das Symbol des Kreuzes ansich habe sich danach als das Symbol für das Christentum erst in byzantinischer Zeit herausgebildet, die Gründe dafür sind jedoch unbekannt. Für gläubige Christen ist jedoch die Frage nach der genauen Hinrichtungsform genauso wenig das zentrale Momentum ihres Glaubensbekenntnisses, wie auch die historische Exaktheit der im Neuen Testament geschilderten Ereignisse. Vielmehr geht es um die zentrale Botschaft Jesu, der als Abbild Gottes auf die Erde kam, um stellvertretend für alle Menschen als Erlöser für deren Sünden zu fungieren (“Das Lamm Gottes”). Die Bezeichnung “Christus” ist demnach auch nicht Teil des Namens Jesu sondern entstammt ebenfalls dem griechischen Χριστός (Christos), was soviel wie “Gesalbter” heißt. Für uns Christen ist Jesus Christus also der Christos/Messias, der Gesalbte/Auserwählte Gottes. 
Eine weitere Reliquie: Die Wasch- und Einbalsamierungsstelle Jesu nach dessen Abnahme vom Kreuz auf einem Fresko in der Grabeskirche...
Eine weitere Reliquie: Die Wasch- und Einbalsamierungsstelle Jesu nach dessen Abnahme vom Kreuz auf einem Fresko in der Grabeskirche…
... und hier im Original. Auf dieser Felsplatte soll Jesus nach seinem Tod am Kreuz gewaschen und gesalbt worden sein (ebenfalls in der Grabeskirche). 
… und hier im Original. Auf dieser Felsplatte soll Jesus nach seinem Tod am Kreuz gewaschen und gesalbt worden sein (ebenfalls in der Grabeskirche). 

Tag 3-4: Fahrt in die Wüste Negev zum Fluss Jordan und weiter Richtung Norden nach Galiläa

Fahrt weg von Jerusalem, das im Gebirge auf ca. 700m liegt, die Berge hinunter Richtung Osten/Jordantal/Jordanien. Mit dem Sinken der Höhenmeter steigt das Thermometer und die Landschaft wird trockener und karger: Wir erreichen die Wüste Negev und befinden uns an der tiefsten Landstelle der Erde ca. 400m unter dem Meeresspiegel. In der Wüste Negev soll Jesus 40 Tage und 40 Nächte gewandert sein (Fastenzeit), bevor er 1 Woche vor seinem Tod in Jerusalem einzog (Palmsonntag). Geologisch betrachtet stellt die Wüste Negev den nördlichsten Ausläufer (“Jordangraben”) des so genannten großen afrikanischen Grabenbruchs dar.
Fahrt weg von Jerusalem, das im Gebirge auf ca. 700m liegt, die Berge hinunter Richtung Osten/Jordantal/Jordanien. Mit dem Sinken der Höhenmeter steigt das Thermometer und die Landschaft wird trockener und karger: Wir erreichen die Wüste Negev und befinden uns an der tiefsten Landstelle der Erde ca. 400m unter dem Meeresspiegel. In der Wüste Negev soll Jesus 40 Tage und 40 Nächte gewandert sein (Fastenzeit), bevor er 1 Woche vor seinem Tod in Jerusalem einzog (Palmsonntag). Geologisch betrachtet stellt die Wüste Negev den nördlichsten Ausläufer (“Jordangraben”) des so genannten großen afrikanischen Grabenbruchs dar.
Entlang des Flusses Jordan Richtung Norden, vorbei an endlosen Dattelpalmen-Plantagen, Blickrichtung Jordanien. Neben Datteln exportiert Israel v.a. auch Mandeln, Mangos, Bananen, Zitrusfrüchte und Unmengen an Kichererbsen (Hummus). 
Entlang des Flusses Jordan Richtung Norden, vorbei an endlosen Dattelpalmen-Plantagen, Blickrichtung Jordanien. Neben Datteln exportiert Israel v.a. auch Mandeln, Mangos, Bananen, Zitrusfrüchte und Unmengen an Kichererbsen (Hummus). 
Ankunft in der Oase Quasr-al-Yahud am Fluss Jordan, jener Stelle an der die Taufe von Jesus durch Johannes den Täufer stattgefunden haben soll. Heute verläuft hier die Grenze zu Jordanien.
Ankunft in der Oase Quasr-al-Yahud am Fluss Jordan, jener Stelle an der die Taufe von Jesus durch Johannes den Täufer stattgefunden haben soll. Heute verläuft hier die Grenze zu Jordanien.
Elter haften für ihre Kinder... oder umgekehrt, je nachdem. 
Elter haften für ihre Kinder… oder umgekehrt, je nachdem. 
Am Weg Richtung Norden, wir fahren wieder auf Meeresspiegel-Niveau
Am Weg Richtung Norden, wir fahren wieder auf Meeresspiegel-Niveau
Ankunft in Nazareth in der Provinz Galiläa, wo Jesus -ein wenig anders als in der Bibel beschrieben- so wie damals an diesem Ort üblich in einer Felsenhöhle/Felsengrotte aufgewachsen sein soll. Wir befinden uns wieder über dem Meeresspiegel und haben die Wüste hinter uns gelassen. Hier wird das Land wieder fruchtbarer und -im April- noch grüner.
Ankunft in Nazareth in der Provinz Galiläa, wo Jesus -ein wenig anders als in der Bibel beschrieben- so wie damals an diesem Ort üblich in einer Felsenhöhle/Felsengrotte aufgewachsen sein soll. Wir befinden uns wieder über dem Meeresspiegel und haben die Wüste hinter uns gelassen. Hier wird das Land wieder fruchtbarer und -im April- noch grüner.
Verkündigungskirche in Nazareth mit Eingang zur unterirdischen “Felsenhöhle” wo Jesus aufgewachsen sein soll. Die Stelle wurde im Zuge der Kreuzzüge durch den Deutschritterorden entdeckt welcher darauf eine Kirche erbaute, die nach der islamischen Eroberung des Kreuzfahrerreiches jedoch wieder abgerissen und schließlich im 19. Jh. wieder aufgebaut worden sein soll. Heute wird der Eingang durch die Nachfolger des Deutschritterordens “bewacht”.
Verkündigungskirche in Nazareth mit Eingang zur unterirdischen “Felsenhöhle” wo Jesus aufgewachsen sein soll. Die Stelle wurde im Zuge der Kreuzzüge durch den Deutschritterorden entdeckt welcher darauf eine Kirche erbaute, die nach der islamischen Eroberung des Kreuzfahrerreiches jedoch wieder abgerissen und schließlich im 19. Jh. wieder aufgebaut worden sein soll. Heute wird der Eingang durch die Nachfolger des Deutschritterordens “bewacht”.
Die Kirche wurde über dem Höhlen-/Grottensystem gebaut, in welchem die Menschen zu Jesu Zeit lebten, so auch die Familie von Jesus.
Die Kirche wurde über dem Höhlen-/Grottensystem gebaut, in welchem die Menschen zu Jesu Zeit lebten, so auch die Familie von Jesus.
Ankunft am See Genezareth, ebenfalls Provinz Galiläa, im Bergland Richtung Golanhöhen. Hier soll der Bibel nach das Hauptwirken Jesu stattgefunden haben (u.a. die wundersame Brotvermehrung, der Gang über das Wasser und Das letzte Abendmahl). Dem See verdankt auch das Symbol der Christen der ersten Zeit nach Jesus, der Fisch, seine Herkunft. Im letzten Jahrhundert war er Schauplatz vieler Gefechte zwischen dem jungen Staat Israel und dem arabischen Staatenbund bzw. Syrien und Jordanien. 
Ankunft am See Genezareth, ebenfalls Provinz Galiläa, im Bergland Richtung Golanhöhen. Hier soll der Bibel nach das Hauptwirken Jesu stattgefunden haben (u.a. die wundersame Brotvermehrung, der Gang über das Wasser und Das letzte Abendmahl). Dem See verdankt auch das Symbol der Christen der ersten Zeit nach Jesus, der Fisch, seine Herkunft. Im letzten Jahrhundert war er Schauplatz vieler Gefechte zwischen dem jungen Staat Israel und dem arabischen Staatenbund bzw. Syrien und Jordanien. 
Die herrlichen Gartenanlagen am Schauplatz der Bergpredigt mit Blick auf den See Genezareth. 
Die herrlichen Gartenanlagen am Schauplatz der Bergpredigt mit Blick auf den See Genezareth. 
Die herrlichen Gartenanlagen am Schauplatz der Bergpredigt mit Blick auf den See Genezareth. 
Die herrlichen Gartenanlagen am Schauplatz der Bergpredigt mit Blick auf den See Genezareth. 
Die herrlichen Gartenanlagen am Schauplatz der Bergpredigt mit Blick auf den See Genezareth. In der Kirche finden sich wunderschöne Mosaike (Fisch-Motive) aus den ersten christlichen Jahrhunderten. 
Die herrlichen Gartenanlagen am Schauplatz der Bergpredigt mit Blick auf den See Genezareth. In der Kirche finden sich wunderschöne Mosaike (Fisch-Motive) aus den ersten christlichen Jahrhunderten. 
Die Stadt Tiberias. Von der zur Zeit Jesu als Residenz von König Herodes dienenden Stadt, wo dieser auch Johannes den Täufer köpfen ließ, ist heute leider nicht mehr viel mehr als eine Ruinenlandschaft verfallender Hotelbauten aus den 1960er Jahren über. Ganz allgemein hat es der Staat Israel in diesem Fall geschafft aus einer uralten Stadt mit antikem Charakter eine Touristenhochburg für die Unterschicht des Landes zu machen.  
Die Stadt Tiberias. Von der zur Zeit Jesu als Residenz von König Herodes dienenden Stadt, wo dieser auch Johannes den Täufer köpfen ließ, ist heute leider nicht mehr viel mehr als eine Ruinenlandschaft verfallender Hotelbauten aus den 1960er Jahren über. Ganz allgemein hat es der Staat Israel in diesem Fall geschafft aus einer uralten Stadt mit antikem Charakter eine Touristenhochburg für die Unterschicht des Landes zu machen.  
Sonnenuntergang über dem See Genezareth...
Sonnenuntergang über dem See Genezareth…

Tag 4-5: Von Galiläa zu den Golanhöhen

Am Weg zu den Golanhöhen: Besichtigung einer der ältesten Städte Israels, Safed. Da Safed eine der vier heiligsten Städte im Judentum mit entsprechender Vergangenheit ist, ist die ganze Stadt -gemäß der Bedeutung im Judentum- in den Farben blau-grau/weiß geprägt, was für die Verbindung mit Gott steht. 
Am Weg zu den Golanhöhen: Besichtigung einer der ältesten Städte Israels, Safed. Da Safed eine der vier heiligsten Städte im Judentum mit entsprechender Vergangenheit ist, ist die ganze Stadt -gemäß der Bedeutung im Judentum- in den Farben blau-grau/weiß geprägt, was für die Verbindung mit Gott steht. 
Besichtigung einer der heiligsten Tora-Schriftrollen im Judentum in einer der ältesten Synagogen des Landes. Die Tora darf nur in Anwesenheit von zumindest 10 erwachsenen männlichen Juden in Form der Schriftrolle gelesen werden (Bezeugung Gottes), sonst nur in Buchform. 
Besichtigung einer der heiligsten Tora-Schriftrollen im Judentum in einer der ältesten Synagogen des Landes. Die Tora darf nur in Anwesenheit von zumindest 10 erwachsenen männlichen Juden in Form der Schriftrolle gelesen werden (Bezeugung Gottes), sonst nur in Buchform. 
Ankunft in Banyas bei einer der Quellen des Flusses Jordan, hoch oben in den Bergen am Golan. Von hier aus kontrolliert Israel die Wasserzufuhr durchs ganze Land, was auch schon die Römer und vorher noch die auch hier präsenten Griechen/Hellenisten unter Alexander dem Großen machten (hier lag das antike griechisch-hellinistische Caesarea Philippi). 
Ankunft in Banyas bei einer der Quellen des Flusses Jordan, hoch oben in den Bergen am Golan. Von hier aus kontrolliert Israel die Wasserzufuhr durchs ganze Land, was auch schon die Römer und vorher noch die auch hier präsenten Griechen/Hellenisten unter Alexander dem Großen machten (hier lag das antike griechisch-hellinistische Caesarea Philippi). 
Überreste des antiken griechisch-hellinistischen Caesarea Philippi aus dem 3. Jh. v. Chr. Die Rolle der Griechen in Israel tritt zumeist zugunsten jener der Römer in den Hintergrund. Tatsächlich aber waren es die Griechen und Makedonen unter Alexander dem Großen, die -wie im ganzen Mittelmeer im Nahen Osten und auch Nordafrika- bereits vor den Römern im heutigen Israel ankamen, die jüdischen Städte eroberten und eigene Städte gründeten. So wissen beispielsweise nur die Wenigsten, dass etwa die berühmte ägyptische Konigin Cleopatra (in etwa zur Zeit Jesu) in Wahrheit eine Nachfahrin des griechisch-makedonischen Geschlechts der Ptolemäer war. Dennoch hört man heute von der Rolle der Griechen im Heiligen Land nur wenig. 
Überreste des antiken griechisch-hellinistischen Caesarea Philippi aus dem 3. Jh. v. Chr. Die Rolle der Griechen in Israel tritt zumeist zugunsten jener der Römer in den Hintergrund. Tatsächlich aber waren es die Griechen und Makedonen unter Alexander dem Großen, die -wie im ganzen Mittelmeer im Nahen Osten und auch Nordafrika- bereits vor den Römern im heutigen Israel ankamen, die jüdischen Städte eroberten und eigene Städte gründeten. So wissen beispielsweise nur die Wenigsten, dass etwa die berühmte ägyptische Konigin Cleopatra (in etwa zur Zeit Jesu) in Wahrheit eine Nachfahrin des griechisch-makedonischen Geschlechts der Ptolemäer war. Dennoch hört man heute von der Rolle der Griechen im Heiligen Land nur wenig. 
Bei den berühmt-berüchtigten Golanhöhen handelt es sich -was auch die wenigsten wissen- um eine Bergkette mit vulkanischer Vergangenheit. Infolgedessen finden sich auch eine Vielzahl ehemaliger Vulkankrater, oft sehr unscheinbar in die Landschaft eingebettet. Historisch und politisch gesehen, stellen die Golanhöhen jenen Teil Israels im Nordosten des Landes dar, welcher im so genannten 6-Tages Krieg 1967 vom angrenzenden Syrien (im Hintergrund sichtbar) erobert werden konnte (siehe auch hier). Heute herrscht -entgegen vieler Medienberichte bei uns in Europa- im Gebiet weitgehend Frieden und die ehemaligen Kampfschauplätze sind öffentlich zu besichtigen. Einzig einige wenige Zwischenfälle wurden im Zuge der Machtübernahme des IS in Syrien in den letzten Jahren gemeldet. So konnten von hier aus etwa auch die schweren Bombardements auf Damaskus durch das Assad-Regime gesehen werden
Bei den berühmt-berüchtigten Golanhöhen handelt es sich -was auch die wenigsten wissen- um eine Bergkette mit vulkanischer Vergangenheit. Infolgedessen finden sich auch eine Vielzahl ehemaliger Vulkankrater, oft sehr unscheinbar in die Landschaft eingebettet. Historisch und politisch gesehen, stellen die Golanhöhen jenen Teil Israels im Nordosten des Landes dar, welcher im so genannten 6-Tages Krieg 1967 vom angrenzenden Syrien (im Hintergrund sichtbar) erobert werden konnte (siehe auch hier). Heute herrscht -entgegen vieler Medienberichte bei uns in Europa- im Gebiet weitgehend Frieden und die ehemaligen Kampfschauplätze sind öffentlich zu besichtigen. Einzig einige wenige Zwischenfälle wurden im Zuge der Machtübernahme des IS in Syrien in den letzten Jahren gemeldet. So konnten von hier aus etwa auch die schweren Bombardements auf Damaskus durch das Assad-Regime gesehen werden
Ankunft am Gipfel des Bergs Avital (ca. 1200m), einem der höchsten Berge am Golan, dessen höchste Gipfel bis ca. 3000m in die Höhe ragen. Wir befinden uns an der Grenze zu Syrien. Hier befand sich eine ehemalige Befestigungslinie des Staates Israel in den 1960er-19980er Jahren, die heute touristisch besichtigt werden kann. 
Ankunft am Gipfel des Bergs Avital (ca. 1200m), einem der höchsten Berge am Golan, dessen höchste Gipfel bis ca. 3000m in die Höhe ragen. Wir befinden uns an der Grenze zu Syrien. Hier befand sich eine ehemalige Befestigungslinie des Staates Israel in den 1960er-19980er Jahren, die heute touristisch besichtigt werden kann. 
Blick nach Syrien, mit einer unerwartet grünen Landschaft wie man sie nicht von einem Land wie Syrien annehmen würde. Hinter der Bergkette am Horizont liegt die syrische Hauptstadt Damaskus. Der IS kam 2013-2016 etwa bis an die israelische Grenze heran, wich jedoch zurück als Israel eine militärische Intervention androhte. Dies war u.a. jener Moment, an dem Österreich seine UNO-Blauhelme (die im Zuge einer UNO-Mission die Aufgabe hatten die Einhaltung des Friedens zwischen Syrien und Israel zu wahren) wegen Gefahr im Verzug aus der Region abzog.
Blick nach Syrien, mit einer unerwartet grünen Landschaft wie man sie nicht von einem Land wie Syrien annehmen würde. Hinter der Bergkette am Horizont liegt die syrische Hauptstadt Damaskus. Der IS kam 2013-2016 etwa bis an die israelische Grenze heran, wich jedoch zurück als Israel eine militärische Intervention androhte. Dies war u.a. jener Moment, an dem Österreich seine UNO-Blauhelme (die im Zuge einer UNO-Mission die Aufgabe hatten die Einhaltung des Friedens zwischen Syrien und Israel zu wahren) wegen Gefahr im Verzug aus der Region abzog.

Tag 6-7: Ende der Reise

Abflug von Tel-Aviv, nicht der Hauptstadt des Staates Israels (diese ist offiziell Jerusalem), aber der pulsierenden modernen Metropole des Landes. Für eine Stadterkundung blieb aufgrund von Flugänderungen leider keine Zeit mehr. 
Abflug von Tel-Aviv, nicht der Hauptstadt des Staates Israels (diese ist offiziell Jerusalem), aber der pulsierenden modernen Metropole des Landes. Für eine Stadterkundung blieb aufgrund von Flugänderungen leider keine Zeit mehr. 
Rückflug über das gesamte östliche Mittelmeer, hier etwa bereits in Griechenland über der Insel Kos. 
Rückflug über das gesamte östliche Mittelmeer, hier etwa bereits in Griechenland über der Insel Kos. 

Infos zur Geschichte des Heiligen Landes

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