Text und Bild © Christoph Seiser 2020 gemäß Richtlinie ((EU) 2019/790)
Obwohl Österreich so viele schöne Landschaften zu bieten hat, zählt die Region Wienerwald dabei wohl sicher zu den einzigartigsten Regionen. Der Wienerwald, das ist das geschlossene Waldgebiet um die Bundeshauptstadt Wien, das vom Tullnerfeld im Norden und dem Wiener Becken im Süden bzw. Osten (beides Bundesland Niederösterreich) begrenzt wird, ist dabei sowohl ein seit 2005 von der UNESCO geschützter Biosphärenpark zur symbiotisch-konvergenten Entwicklung von Mensch&Wirtschaft&Umwelt als auch Lebens-, Erholungs- und Bildungsraum für zigtausende Bewohner seiner Ortschaften und darüber hinaus. Doch nur die wenigsten seiner Bewohner/innen wissen etwa, dass es sich beim Wienerwald, immerhin einem Gebiet in direkter Nachbarschaft von und auch Teil einer der historisch wichtigsten europäischen Metropolen, um eines der größten zusammenhängenden Laubmischwaldgebiete Europas handelt. Besonders im Herbst zeigt sich der Wienerwald daher in einer märchenhaften Farbenmischung, bestehend aus verschiedenen Brauntönen (v.a. Eichen, Buchen und Kastanien), Gelbtönen (v.a. Buchen, Eichen, Ahorn, Eschen und Linden) und Rottönen (v.a. Ahorn, teilweise Buche und Ulme), und steht dem berühmten nordamerikanischen Indian Summer damit in nichts nach. Was den Wienerwald, der landwirtschaftlich nur spärlich genutzt wird, außerdem so besonders macht, ist seine dadurch ermöglichte vielfältige Tier- und sonstige Pflanzenwelt am Rande einer Metropole von nahezu 2 Mio Einwohner/innen, mit zahlreichen weltweit geschützten Arten wie etwa dem Habichtskauz oder auch dem Hirschkäfer.
Impressionen aus dem Wienerwald

Raumanalyse Wienerwald
Seiser C. (2016): Wienerwald Nordost. Exkursion zur Reliefgestalt und Lithologie des nordöstlichen Wienerwaldes zwischen dem Tullner Becken und dem Westen Wiens. Projektarbeit, Universität Wien.













































