Norwegens fremde Welten
Norwegen – ein Land der weiten Wildnis, der vielseitigen Landschaften, wo Berge und das Meer in einer mancherorts oft schon fast surreal wirkenden Symbiose aufeinandertreffen. Egal, ob in Südnorwegen, mit seinen weitläufigen, stets saftig grünen Nadelwäldern, in Mittelnorwegen, mit den tiefeingeschnittenen majestätischen Fjorden und Bergwelten oder aber im fernen Norden des Landes, mit seiner subarktischen und arktischen Flora und Fauna, den weiten Fjells (baumlose Tundren), den kilometerweiten unberührten Sandstränden, den riesigen Gletschern und den sonnenerstrahlten Sommernächten.



Gletscherwelten auf Spitzbergen / Svalbard, der nördlichsten bewohnten Inselgruppe der Welt
Besonders eindrücklich wird die Schönheit Norwegens in seinem fernen Norden, etwa in den Provinzen Nordland, Troms, der Finnmark bis hin zur entlegenen und zugleich nördlichsten Inselgruppe Europas inmitten der Arktis, Spitzbergen/Svalbard. Durch den Übergang zwischen dem subarktischen Festland und – nach etwa 500km Überquerung des Europäischen Nordmeeres – dem letzten menschlichen Außenposten vor dem geographischen Nordpol, erscheint diese Weltgegend besonders naturbelassen, v.a. für europäische Verhältnisse. Nur etwa 900km sind es etwa von der Hauptstadt Spitzbergens, Longyearbyen, bis zum nördlichen Nullpunkt unserer Erde. Dem bis zur Südspitze Spitzbergens verlaufenden warmen Golfstrom einerseits, in den letzten Jahren jedoch auch dem Klimawandel andererseits, ist es dabei geschuldet, dass die Inselgruppe im Polarmeer zumindest im Sommer nicht von dichtem Packeis umschlungen ist und daher für Reisende offensteht.
„Als sie sich näherten, stellte sich die Küste wie eine Insel dar. Das Land war größtenteils rau, sehr hoch und bestand aus nichts anderem als Bergen und spitzen Zacken, deshalb nannten wir es Spitzbergen (….)
Wir befanden uns hier auf dem 70. Breitengrad und stießen auf dichtes Eis , sodass wir nirgends eine offene Stelle erkennen konnten (….)
Die Männer hatten noch niemals einen solchen Bären gesehen (…) das weiße Ungeheuer zeigte eine solche Kraft, dass sie froh waren, dass sie von ihm fortkamen (…) Dann sahen sie einige Morsen oder Seepferde [Walrösser]auf den Eisschollen liegen (…) doch obwohl es so verwundet war, setzte es sich derart tapfer zur Wehr, dass es fünf Männern große Mühe bereitete es zu überwinden„
Gerrit de Veer (1598), Warhafftige Relation (Reisechronik der Entdeckung Spitzbergens durch den Niederländer Willem Barentsz 1596)








Die Provinz Nordland: Senja, die Lofoten, Andøya und die Region Bodø









Flora und Fauna des fernen Nordens
Die Reiseroute
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Spitzbergen / Svalbard
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