Nachdem im Rahmen der Polarlicht-Reise nach Nord-Norwegen im letzten Jahr auch ein kurzer Abstecher ins benachbarte finnische Lappland via Mietauto möglich war, wollte ich nun die Gegend ein wenig genauer erkunden. Im Rahmen einer Lappland-Reise bot sich daher -neben der eher im Süden Lapplands gelegenen Provinzhauptstadt Rovaniemi- v.a. auch die Region um die nördlichste Stadt Finnlands, Ivalo, an. Die Region Ivalo ist dabei eine beliebte Tourismusgegend für Reisende auf der Suche nach Naturerlebnissen, vom Wandern über die Polarlicht-Beobachtungen bis hin zur Beschäftigung mit der Kultur der Einheimischen (Sami) sowie der Tier- und Pflanzenwelt. Entsprechend gut sind auch die touristischen Hotel- und Tourenangebote vor Ort. Neben so genannten “Wilderness-Hotels” in verschiedensten Unterbringungskategorien, bietet sich dabei beispielsweise auch das Campen in der freien Natur an. Im Rahmen des vielfältigen Angebotes ist also für jeden etwas dabei.
Bilder-SlideShow
Die Region Ivalo in Lappland liegt im äußersten Norden Finnlands, über dem nördlichen Polarkreis. Die russische Grenze ist nicht weit, Tagesausflüge, etwa ins nicht allzu weite russische Murmansk, wo die russische Nordmeerflotte vor Anker liegt, ohne zuvor beantragtes Visum, sind jedoch leider nicht möglich.
Abflug aus Wien: Donauinsel, Nordbrücke, Brigittenauerbrücke und Reichsbrücke (von links nach rechts), dazu Milleniumtower, Donauturm und DC-Tower.
Abflug aus Wien: Schloss Schönbrunn (Bildmitte) mit Gloriette (am unteren Bildrand). Am Oberen Bildrand Technisches Museum Wien.
Abflug aus Wien: Wien Hütteldorf mit Park&Ride-Anlage und Allianz-Stadion.
Abflug aus Wien: Wien-Auhof mit Auhofcenter und Auffahrt-Westautobahn.
Abflug aus Wien: Tulln an der Donau
Ankunft in Finnland: Eine wunderschöne und gepflegte Anlage inmitten eines für Lappland typischen Kiefernwaldes.
Buchbare “Aurora Cabins” sorgen beispielsweise für die bestmögliche Beobachtungsmöglichkeit der Aurora borealis, dem Nordlicht.
Zwar sind diese vollausgestatteten kleinen Hütten leider nicht allzu billig, dafür erhält man auch etwas für sein Geld -schließlich möchte man ja auch nichts verpassen.
Im finnischen Lappland regiert die -wie sie im nahen Russland genannt wird- “Taiga”, ein borealer Nadelwald, vorwiegend bestehend aus Kiefern und Tannen. Dazwischen wachsen als eine der wenigen Laubbäume aber auch Birken.
Eine zubuchbare Schneemobil-Tour quer durch die Taiga. Das Tagesziel ist eine abgelegene Rentierfarm. Schnell gewöhnt man sich an die Steuerung des Schneemobils, benötigt wird nur ein gültiger Führerschein der Klasse B.
Kleine Pannen am Weg.
Besuch einer Rentierfarm, betrieben vom Volksstamm der Sami.
Die “Urbevölkerung” Lapplands, die Sami.
Die “Urbevölkerung” Lapplands, die Sami.
Besuch einer Husky-Farm inkl. Schlittenhundefahren
esuch einer Husky-Farm inkl. Schlittenhundefahren
Schon die kleinen Husky-Welpen werden auf die Nutzung als Schlitten-Zugtiere gewöhnt.
Der Himmel über Lappland ist einer der klarsten den man sich vorstellen kann. Dafür sorgen die geringe Lichtverschmutzung durch die dünne Besiedelung sowie die extreme Kälte, welche starke Luftbewegungen, unterbindet.
Der Himmel über Lappland ist einer der klarsten den man sich vorstellen kann. Dafür sorgen die geringe Lichtverschmutzung durch die dünne Besiedelung sowie die extreme Kälte, welche starke Luftbewegungen unterbindet.
Auch die Aurora borealis, das Nordlicht, zeigte sich einmal kurz, wenn auch leider nur sehr schwach. Finnlands Norden liegt zwar bereits deutlich über dem Polarkreis, liegt jedoch nicht direkt im so genannten Nordlichtoval, bekommt daher meist nur “Ausläufer” ab.
Ein höherer ISO-Faktor auf der Kamera verstärkt dabei zwar ein wenig die Farben, geht jedoch zulasten der Bildschärfe durch ein zu hohes Bildrauschen.
Auch die Aurora borealis, das Nordlicht, zeigte sich einmal kurz, wenn auch leider nur sehr schwach. Finnlands Norden liegt zwar bereits deutlich über dem Polarkreis, liegt jedoch nicht direkt im so genannten Nordlichtoval, bekommt daher meist nur “Ausläufer” ab.
Temperaturen von -20Grad und darunter sind hier keine Seltenheit.
Bei -26Grad wurde es dann auch mir langsam zu viel… Das Atmen tat weh und der Griff auf Metall brannte durch die Handschuhe durch.
Ein wärmendes Feuer in einer der zahlreichen zugänglichen Hütten welche in der Landschaft verstreut liegen.