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Text und Bild © Christoph Seiser 2019 gemäß Richtlinie (EU) 2019/790)

November 2019

In Ergänzung zur Südschweden-Rundreise 2017 erfolgte nun endlich auch die Reise in die Hauptstadt Stockholm, welche im Allgemeinen im Rahmen eines verlängerten Wochenendes, auch dank des hervorragenden Verkehrsnetzes aus U-Bahn, Bus und Straßenbahn sowie den sehr liberalen Öffnungszeiten, bequem besichtigt werden kann.

Vor allem für Museums- und Naturliebhaber hat die auf untereinander mit Brücken verbundenen kleinen Inseln und Hügeln erbaute Stadt so einiges zu bieten, etwa eine eigene “Museumsinsel” mit mehreren Museen an einem Platz sowie den weltweit größten Freilichtmuseumspark. Aber auch architektonisch bzw. architekturhistorisch hat Stockholm einen ganz besonderen Flair!Die Stadt verbindet dabei -ähnlich wie auch das dänische Kopenhagen- aus ihrer Geschichte begründet wohl mehr mit den großen kontinentaleuropäischen Metropolen als mit dem Rest Skandinaviens. Den starken kontinentaleuropäischen Einschlag in Stadtgrundriss, Stil und Architektur bemerkt man -trotz zugleich auch sehr eigenem Charakter- vor allem in der innere Altstadt Gamla Stan, welche auf einer eigenen kleinen Insel liegend das alte Zentrum der Stadt ist und heute noch genutzte Gebäude aufweist, die bis in das 17. Jh. zurückdatieren. Damals war Stockholm, va. unter der Regentschaft König Gustav Adolfs, dem “Löwen des Nordens”, immerhin das Zentrum der größten Regionalmacht an der Ostsee und eines bedeutenden Akteurs auf seiten der Reformationskriege im Rahmen des 30 Jährigen Krieges in Europa.

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